Stimmungsbarometer Wirtschaft | ||
Stimmungsbarometer Wirtschaft1. Hj. 2007 Doping für die KonjunkturAcht von zehn Unternehmensberatern sind mit der wirtschaftlichen Situation ihrer Klientenunternehmen zufrieden -Präsident Schnieder: Firmen müssen eine hohe Innovationsfähigkeit sicherstellen.
Auch die Jobaussichten fallen freundlicher aus: So erwarten über zwei Drittel der Berater in den kommenden sechs Monaten in der Investitionsgüterindustrie einen Arbeitsplatzzuwachs. „Ein hoher Anteil dürfte dabei auf den boomenden Maschinenbau entfallen", so BDU-Präsident Antonio Schnieder. Wie bereits im 2. Halbjahr 2006 hält die Zuversicht für zusätzliche Jobs in der Bauwirtschaft weiter an. Gute Zeiten auch für Handel und Handwerk: Jeder zweite Consultant prognostiziert im 2. Halbjahr ein Jobplus. Nur für zwei von dreizehn abgefragten Branchen erwarten die Befragungsteilnehmer einen Arbeitsplatzrückgang im laufenden Jahr. Schlusslichter bilden bei der Befragung die Automobilindustrie sowie die Öffentliche Hand. |
Spitzenreiter bei der Umsatzentwicklung bleibt die Investitionsgüterindustrie, wo zwei von drei BDU-Mitgliedern für das 2. Halbjahr 2007 von einer besseren Umsatzsituation ausgehen. Auf den weiteren Plätzen: Allerdings schätzen die BDU-Experten das Innovationspotenzial der Au-tomobilhersteller und -zulieferer im kommenden Halbjahr positiv ein. Nach der Investitionsgüterindustrie mit 67,1 Prozent wird dieser Branche mit einem Anteil von 54,4 Prozent am stärksten zugetraut, richtungsweisende Produkte auf den Markt zu bringen. BDU-Präsident Schnieder: „Die deutsche Industrie und Wirtschaft muss insgesamt noch intensiver an ihrer Zukunftsfähigkeit arbeiten. Dafür müssen die Firmen in allen Unternehmensbereichen eine hohe Innovationsfähigkeit im Hinblick auf Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse sicherstellen. Das Tempo der Globalisierung wird die Messlatte hierfür noch höher legen." Hintergrund: | |