21.11.2008 08:21:21 +0100
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Stimmungsbarometer Wirtschaft

1. Hj. 2007 Doping für die Konjunktur

Acht von zehn Unternehmensberatern sind mit der wirtschaftlichen Situation ihrer Klientenunternehmen zufrieden -Präsident Schnieder: Firmen müssen eine hohe Innovationsfähigkeit sicherstellen.


Bonn/Berlin, 14. Juni 2007 (bdu) - Der deutsche Konjunkturmotor läuft aus Sicht der Unternehmensberater in vielen Branchen weiter auf Hochtouren. Im „Stimmungsbarometer Wirtschaft 1. Halbjahr 2007" des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. zeigen sich über 80 Prozent der Verbandsmitglieder hoch zufrieden mit dem Zustand der deutschen Wirtschaft und Industrie. Auf die Frage „Wie beurteilen Sie die derzeitige Situation deutscher Unternehmen" antworteten 17 Prozent mit sehr gut und 68 Prozent mit gut. Dabei ist die Zahl der besonders optimistischen BDU-Berater merklich gestiegen. Ende 2006 hatten die Werte zur Einschätzung der Klientensituation und -perspektive mit sehr gut noch bei deutlich geringeren acht Prozent gelegen (gut: 65 Prozent).

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Kostenmanagement

An den entscheidenden Schrauben drehen

Unser Unternehmen spart Kosten an den falschen Stellen ein - das sagen nach einer Studie 70 Prozent der internationalen Finanzvorstände und Führungskräfte. 

In den Führungsetagen besteht weltweit Konsens, dass Unternehmen auch in mageren Zeiten langfristige Investitionen durchführen sollten.

Die Realität sieht aber anders aus: Wider besseren Wissens geben 60 Prozent der internationalen Firmenlenker zu, in wirtschaftlich mageren Zeiten auch Investitionen zu kürzen, die langfristig zum Erfolg führen würden. Folgerichtig sagen auch 70 Prozent von ihnen, dass ihr Unternehmen oft an der falschen Stelle spart.

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Risikomanagementsysteme im Mittelstand

Deutsche Unternehmen schützen sich weiterhin nur unzureichend vor Markt-, Finanz- und Wettbewerbsrisiken

Nur jede fünfte Firma verfügt überhaupt über ein Vorsorgesystem - „Schon das nächste Bankengespräch kann für ein böses Erwachen sorgen"

Bonn, 16. April 2007 (bdu) - Der deutsche Mittelstand tut nach wie vor zu wenig, um frühzeitig veränderte Markt-, Finanz- und Wettbewerbsbedingungen erkennen zu können.

Nur jede fünfte Firma verfügt über ein professionelles Risikomanagementsystem (RMS). Konsequenz: Vielen Unternehmenslenkern fehlen die notwendigen Mittel, um angemessen und mit abgestimmten Maßnahmen auf die neuen Anforderungen zu reagieren. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Managementbefragung „Einsatz von Risikomanagementsystemen im Mittelstand 2006/2007", für die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. durch Experten seines Fachverbandes Unternehmensführung + Controlling über 100 persönliche Interviews mit Inhabern oder Geschäftsführern mittelständischer Firmen geführt hat. Besonders bedenklich:

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Innovative Wege zur Mitarbeitermotivation

Durch Änderungen im Steuerrecht verlieren viele gängige Leistungsanreize für Mitarbeiter ihren Wert. Doch es gibt neuartige Modelle, die sich zudem in betriebswirtschaftliche Steuerungsdaten integrieren lassen.

Während eine steigende Steuerpflicht die Attraktivität des noblen Firmenwagen vor allem für männliche Mitarbeiter nur wenig schmälert, ist dies etwa bei statischen Boni-Vereinbarungen, Incentive-Reisen mit der Firma und sogar Gehaltserhöhungen bereits anders. In dieser Situation können vor allem mittelständische Unternehmen auf neue effiziente Anreizsysteme umsteigen. Und nebenbei lassen sich damit auch die Rendite und der unschlagbaren Wettbewerbsvorteil des Wir-Gefühls steigern.

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Mitarbeiterbeteiligung: Motivation, die sich rechnet

Werden Beschäftigte am Unternehmenserfolg beteiligt, kann dies den Arbeitseinsatz beflügeln. 

Auch die Politik macht jetzt mobil: „Wir wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer dabei unterstützen, Modelle der Mitarbeiterbeteiligung im eigenen Betrieb anzuwenden und die damit verbundenen Chancen zu nutzen", erklärt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Am 1. Mai 2007 startet dazu in seinem Bundesland ein bisher einmaliges Förderprogramm für Mitarbeiterbeteiligungen in kleinen und mittleren Unternehmen. Wobei viele Firmen das Potential dieses Instruments schon erkannt haben und erfolgreich nutzen.

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