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Stimmungsbarometer Wirtschaft1. Hj. 2007 Doping für die KonjunkturAcht von zehn Unternehmensberatern sind mit der wirtschaftlichen Situation ihrer Klientenunternehmen zufrieden -Präsident Schnieder: Firmen müssen eine hohe Innovationsfähigkeit sicherstellen.
KostenmanagementAn den entscheidenden Schrauben drehenUnser Unternehmen spart Kosten an den falschen Stellen ein - das sagen nach einer Studie 70 Prozent der internationalen Finanzvorstände und Führungskräfte. In den Führungsetagen besteht weltweit Konsens, dass Unternehmen auch in mageren Zeiten langfristige Investitionen durchführen sollten. Die Realität sieht aber anders aus: Wider besseren Wissens geben 60 Prozent der internationalen Firmenlenker zu, in wirtschaftlich mageren Zeiten auch Investitionen zu kürzen, die langfristig zum Erfolg führen würden. Folgerichtig sagen auch 70 Prozent von ihnen, dass ihr Unternehmen oft an der falschen Stelle spart. |
Risikomanagementsysteme im MittelstandDeutsche Unternehmen schützen sich weiterhin nur unzureichend vor Markt-, Finanz- und WettbewerbsrisikenNur jede fünfte Firma verfügt überhaupt über ein Vorsorgesystem - „Schon das nächste Bankengespräch kann für ein böses Erwachen sorgen" Bonn, 16. April 2007 (bdu) - Der deutsche Mittelstand tut nach wie vor zu wenig, um frühzeitig veränderte Markt-, Finanz- und Wettbewerbsbedingungen erkennen zu können. Nur jede fünfte Firma verfügt über ein professionelles Risikomanagementsystem (RMS). Konsequenz: Vielen Unternehmenslenkern fehlen die notwendigen Mittel, um angemessen und mit abgestimmten Maßnahmen auf die neuen Anforderungen zu reagieren. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Managementbefragung „Einsatz von Risikomanagementsystemen im Mittelstand 2006/2007", für die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. durch Experten seines Fachverbandes Unternehmensführung + Controlling über 100 persönliche Interviews mit Inhabern oder Geschäftsführern mittelständischer Firmen geführt hat. Besonders bedenklich: |
Innovative Wege zur MitarbeitermotivationDurch Änderungen im Steuerrecht verlieren viele gängige Leistungsanreize für Mitarbeiter ihren Wert. Doch es gibt neuartige Modelle, die sich zudem in betriebswirtschaftliche Steuerungsdaten integrieren lassen. Während eine steigende Steuerpflicht die Attraktivität des noblen Firmenwagen vor allem für männliche Mitarbeiter nur wenig schmälert, ist dies etwa bei statischen Boni-Vereinbarungen, Incentive-Reisen mit der Firma und sogar Gehaltserhöhungen bereits anders. In dieser Situation können vor allem mittelständische Unternehmen auf neue effiziente Anreizsysteme umsteigen. Und nebenbei lassen sich damit auch die Rendite und der unschlagbaren Wettbewerbsvorteil des Wir-Gefühls steigern. Mitarbeiterbeteiligung: Motivation, die sich rechnetWerden Beschäftigte am Unternehmenserfolg beteiligt, kann dies den Arbeitseinsatz beflügeln.Auch die Politik macht jetzt mobil: „Wir wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer dabei unterstützen, Modelle der Mitarbeiterbeteiligung im eigenen Betrieb anzuwenden und die damit verbundenen Chancen zu nutzen", erklärt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. Am 1. Mai 2007 startet dazu in seinem Bundesland ein bisher einmaliges Förderprogramm für Mitarbeiterbeteiligungen in kleinen und mittleren Unternehmen. Wobei viele Firmen das Potential dieses Instruments schon erkannt haben und erfolgreich nutzen. |