19.05.2012 17:29:42 +0200
Innovative Wege zur Mitarbeitermotivation

Innovative Wege zur Mitarbeitermotivation

Durch Änderungen im Steuerrecht verlieren viele gängige Leistungsanreize für Mitarbeiter ihren Wert. Doch es gibt neuartige Modelle, die sich zudem in betriebswirtschaftliche Steuerungsdaten integrieren lassen.

Während eine steigende Steuerpflicht die Attraktivität des noblen Firmenwagen vor allem für männliche Mitarbeiter nur wenig schmälert, ist dies etwa bei statischen Boni-Vereinbarungen, Incentive-Reisen mit der Firma und sogar Gehaltserhöhungen bereits anders. In dieser Situation können vor allem mittelständische Unternehmen auf neue effiziente Anreizsysteme umsteigen. Und nebenbei lassen sich damit auch die Rendite und der unschlagbaren Wettbewerbsvorteil des Wir-Gefühls steigern.

Boni, die Grenzen sprengen

Ein Mittel zur Steigerung der Umsätze ist ein Bonussystem. Zweifellos besser als gar kein Anreiz - aber nicht der bestmögliche. Interessanter für alle Beteiligten und vor allem zukunftsorientiert ist ein Stufenansatz, der über zwei bis fünf Jahre läuft. Vereinbart wird hierbei eine bis zum Ablauf des Zeitraums zu erzielende Leistung.

Der Mitarbeiter hat in dieser Zeit immer die Chance, in verschiedenen Kategorien zu punkten und sich damit eine Jahresgratifikation zu verdienen. Dazu ist die Vereinbarung von saisonalen, kundenrelevanten und anderen Komponenten denkbar, die während der gesamten Laufzeit Erfolgserlebnisse bieten.

Vernetzung mit Steuerungsgrößen

In Perfektion wird dieses System unmittelbar mit den betriebswirtschaftlichen Kennziffern zur Unternehmenssteuerung vernetzt. 

So lassen sich folgende Fragen direkt und immer tagesaktuell beantworten: Welche Auswirkungen hat der erzielte Umsatz auf die Unternehmensziele und die anderen Abteilungen? Wie steht es um die Rendite der Aufträge? Wie hoch ist die Qualität der Zahlen, welche Nachlässe mussten gewährt werden?

Voraussetzung für ein solches System sind valide Daten. Was also liegt näher, als die Fakten aus der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung als Grundlage zu nehmen, sie den eigenen Planzahlen und externen Vergleichswerten gegenüber zu stellen und die Ergebnisse dieses Prozesses sowohl den Vertriebs- wie auch Produktionsverantwortlichen leicht nachvollziehbar zu präsentieren? LCI AG hat verschiedene Instrumente entwickelt, mit denen die unternehmensinternen Daten analysiert, ausgewertet, visualisiert und vor allen Dingen für eine zielführende Planung genutzt werden können.

Benchmarking für mehr Transparenz

Durch den Vergleich konkreter, unternehmensinterner Personalkennzahlen mit denen anderer Unternehmen, lässt sich ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess starten. Voraussetzung für den Vergleich ist die Verfügbarkeit aussagekräftiger und aktueller Vergleichsdaten. LCI AG unterstützt seine Kunden dabei, Kennzahlen zu definieren und geeignete interne oder externe Vergleichspartner zu finden.

Fürsorgeprinzip nutzen

Vor allem mittelständische Unternehmen können sich zur Mitarbeitermotivation Handlungsspielräume eröffnen, die auf die Lebensumstände des Einzelnen eingehen. Ein deutliches Plus an Lebensqualität ist heute oft wichtiger als ein kleines Plus auf dem Gehaltsscheck. Ein Anreiz-Portfolio nach dem Baukastensystem bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten: Jedes Teammitglied kann unter festgelegten Bedingungen die für ihn interessanten Personalzusatzleistungen aus einem definierten Angebot frei wählen.

Wer sagt, dass die Bezahlung von Sprachkursen kein Anreiz sein kann? Was ist mit zusätzlichen Urlaubstagen? Was mit einer gehobenen Büroausstattung? Zeitwertmodelle oder Lösungen für die Kinderbetreuung sind innovative Ergänzungen der Instrumente. Davon losgelöst können integrative Ansätze auch hier enormes Gewicht bekommen: Manch ein Mitarbeiter findet es äußerst attraktiv, sich sein eigenes Team "zu verdienen" und mehr Verantwortung zu bekommen. Auch solche Vereinbarungen können Teil eines Motivationsprogramms sein.